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Instrumentale Urgesteine der Schweizer Volksmusik

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Eigentlich hat das weltberühmte Alphorn sein Wurzeln in Nordasien, von wo es nach Europa gebracht wurde. Und auch das Jodeln kannte man schon in der Steinzeit. Und trotzdem wird die Schweiz immer wieder mit Alphorn und Jodeln in Verbindung gebracht.

Das Schweizer Jodeln im Übrigen hat sich aus der Kommunikation über weite Distanzen von Hügel zu Hügel und aus den Rufen entwickelt, mit denen man die Kühe zusammen getrieben hatte.

Für die Schweiz absolut typisch ist die spezielle Handorgel „Schwyzerörgeli“ , die Maultrommel „Trümpi“ und das Hackbrett.

Wer hat es erfunden?

Das „Schwyzerörgeli“. Es war Alois Eichhorn. Im Jahr 1865 geboren, zählt er zu den ersten großen Pionieren des „Schwyzerörgeli“. Er begann1886 mit der Fertigung und entwickelte anfangs die Handorgel noch ohne Resonanzkasten.
Gemeinsam mit seinen Söhnen Josef, Alois, und Ernst festigte Alois Eichhorn den Begriff „Eichhorn Schwyz“ aus dem dann der Name „Schwyzerörgeli“ entstand. Über drei Generationen hinweg baute Familie Eichorn die Handorgel „Schwyzerörgeli“ sowie Akkordeon bis zum Jahre 1990.

„Trümpi“ – Das „Trümpi“ gab es schon im 12. Jahrhundert und es war in der ganzen heutigen Schweiz verbreitet. Zum Musizieren wird das „Trümpi“ an den leicht geöffneten Mund gedrückt und dann wird mit einem Finger die Metallzunge gezupft. Der bekannteste Schweizer „Trümpi“-Spieler ist Anton Bruhin aus Zürich.

Hackbrett – war früher vor allem im Kanton Bern verbreitet. Heute wird es hauptsächlich in der Walliser und Appenzeller-Volksmusik gespielt. Es gibt verschiedene Typen: Das Walliser-Hackbrett oder das neuere chromatische Appenzeller Hackbrett. Bekannte Hackbrettspieler sind u.a. Walter Alder, Christian Schwander.

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