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Juni2016

Posted in: Sportwagen

Lamborghini Gallardo und wie sich Sportwagen definieren

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Ferruccio Lamborghinis Vision von einem Sportwagen sah so aus: Er muss radikal, kompromisslos und faszinierend sein. Und genau das verkörpern die Modell auch aus der Lamborghini-Schmiede aus Sant’Agata Bolognese.

Aber was ist ein Sportwagen eigentlich? Im Allgemeinen versteht man darunter ein Fahrzeug mit zwei Sitzen und sportiven Eigenschaften. Einige unter diesen Fahrzeugen haben sogar noch Notsitze hinter dem Fahrer- und Beifahrersitz. Sportwagen sind die Krone des Automobilbaus und nicht einfach nur Mittel zum Zweck als Einkaufswagen. Sportwagen sollen zum Fahren da sein und viel Spaß verbreiten. Am besten auf kurvigen und steilen Küstenstraßen oder auf spektakulären Alpenpässen.

In der Regel verfügen Sportwagen über ein sehr günstiges Leistungsgewicht sowie eine überdurchschnittliche Motorisierung. Denn sportliche Eigenschaften setzen auch eine überdurchschnittliche Beschleunigung voraus. Dazu gehören natürlich auch extra leistungsfähige Bremsanlagen, die dem Fahrer die erforderliche Sicherheit geben, dass er rechtzeitig mit dem Wagen zum Stehen zu kommen.

Im Vordergrund für einen Sportwagen-Fahrer steht der Fahrspaß, während Komfort und Tauglichkeit für den Alltag für einen Sportwagen nicht ganz so wichtig sind. Ein Sportwagen muss zügige Kurvenfahrten ebenso wegstecken können wie Abbremsungen und Beschleunigungen jenseits normaler Werte. Für einen Sportwagen gibt es keine generellen festen und allgemeingültigen Kriterien.

Eine klare Definition wird auch durch die Tuning Möglichkeiten erschwert, aus denen auch ein Alltagsfahrzeug zum Sportwagen umgeformt werden kann: Der Wagen bekommt einen tiefliegenden Schwerpunkt, eine hohe Motorleistung, Karosserieverstärkungen, spezielle Federung, besondere Bremsanlagen, und die Innenausstattung kann ebenso verändert werden wie Sportsitze und Sportgurte.

 

 

Der schnellste Polizeiwagen der Welt

Der Traum vieler Männer: Einmal im Leben einen Lamborghini fahren. Zwei italienische Polizeibeamte der italienischen Autobahnpolizei dürfen einen fahren. Es ist der Lamborghini Gallardo LP560-4, 560 PS, 309 km/h. Er wird verfügt über einen Kühlschrank für Organ-Transporte, eine Videoanlage zur Verfolgung und einen Defibrillator.

 

Gallardo – im Zeichen des Stiers

Der Lamborghini Gallardo, der nach einem Stierzüchter benannt wurde (Francisco Gallardo) hat eine Karosserie, die komplett aus Aluminium besteht. Sie wird bei ThyssenKrupp System Engineering eigens in Heilbronn gefertigt,  im Audi-Werk Neckarsulm lackiert und anschließend in Sant’Agata Bolognese (Italien) montiert.

 

Seit November 2005 wurden 3.000 Exemplare des Lamborghini Gallardo produziert, der das bis dahin meistgebaute Modell von Lamborghini ablöste, den Lamborghini Diablo. Bis zum März 2008 wurden insgesamt rund 7.100 Exemplare des Gallardo produziert, wobei an einem Tag in Sant’Agata Bolognese acht bis zehn Gallardos auf Vorbestellung montiert und fertiggestellt werden können. Die Wartezeiten lagen für die Gallardo- Kunden bei rund einem Jahr. Der letzte Lamborghini Gallardo verließ im November 2013 nach insgesamt 14.022 gebauten Exemplaren Sant`Agata.

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Instrumentale Urgesteine der Schweizer Volksmusik

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Eigentlich hat das weltberühmte Alphorn sein Wurzeln in Nordasien, von wo es nach Europa gebracht wurde. Und auch das Jodeln kannte man schon in der Steinzeit. Und trotzdem wird die Schweiz immer wieder mit Alphorn und Jodeln in Verbindung gebracht.

Das Schweizer Jodeln im Übrigen hat sich aus der Kommunikation über weite Distanzen von Hügel zu Hügel und aus den Rufen entwickelt, mit denen man die Kühe zusammen getrieben hatte.

Für die Schweiz absolut typisch ist die spezielle Handorgel „Schwyzerörgeli“ , die Maultrommel „Trümpi“ und das Hackbrett.

Wer hat es erfunden?

Das „Schwyzerörgeli“. Es war Alois Eichhorn. Im Jahr 1865 geboren, zählt er zu den ersten großen Pionieren des „Schwyzerörgeli“. Er begann1886 mit der Fertigung und entwickelte anfangs die Handorgel noch ohne Resonanzkasten.
Gemeinsam mit seinen Söhnen Josef, Alois, und Ernst festigte Alois Eichhorn den Begriff „Eichhorn Schwyz“ aus dem dann der Name „Schwyzerörgeli“ entstand. Über drei Generationen hinweg baute Familie Eichorn die Handorgel „Schwyzerörgeli“ sowie Akkordeon bis zum Jahre 1990.

„Trümpi“ – Das „Trümpi“ gab es schon im 12. Jahrhundert und es war in der ganzen heutigen Schweiz verbreitet. Zum Musizieren wird das „Trümpi“ an den leicht geöffneten Mund gedrückt und dann wird mit einem Finger die Metallzunge gezupft. Der bekannteste Schweizer „Trümpi“-Spieler ist Anton Bruhin aus Zürich.

Hackbrett – war früher vor allem im Kanton Bern verbreitet. Heute wird es hauptsächlich in der Walliser und Appenzeller-Volksmusik gespielt. Es gibt verschiedene Typen: Das Walliser-Hackbrett oder das neuere chromatische Appenzeller Hackbrett. Bekannte Hackbrettspieler sind u.a. Walter Alder, Christian Schwander.

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